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Enable Me: Free Photo Editing Software – Photoscape

Inspiration am Mittwoch: Kostenlose Fotobearbeitungssoftware – Photoscape

 

The other day my sister (who is a wedding photographer and runs a pretty awesome blog) introduced me to a free software that I thought I should give a try because I always have lots of photos to share on my blog and processing them for web publication often is a headache for me (I like to reduce the quality of my images so much that it’s not worth for anyone to steal, though I admit that I dislike showing poor quality pics here). Anyhow, I thought I’d give my sister’s recommendations a try and am pretty satisfied with the results. What I like about Photoscape especially are the batch features and the collage options this software offers. Creating photo collages with the templates Photoscape provides is so easy. And the best thing, this software is free and it’s pretty intuitive. So, if you’re a photographer who wants to make life easier you should try out this software. It has both, Windows and Mac versions, although it seems to me that the Windows version has more options than the basic Mac version.

Letzte Woche hat mir meine Schwester (die Hochzeitsfotografin ist und einen tollen Blog hat) eine kostenlose Software vorgeschlagen und ich dachte mir, ich sollte sie vielleicht mal ausprobieren. Ich habe immer eine Menge Fotos, die ich hier auf meinem Blog gerne teile, aber die Bearbeitung bereitet mir manchmal ziemliche Kopfschmerzen (Ich ziehe es vor, die Qualität meiner Bilder so zu reduzieren, dass es sich für andere nicht lohnt, sie von mir zu stehlen, obwohl mich die niedrige Bildqualität ziemlich nervt). Jedenfalls, wollte ich die Empfehlung meiner Schwester einmal ausprobieren und war mit dem Ergebnis ziemlich zufrieden. Was ich an Photoscape besonders mag sind die Mengenbearbeitung und die Kollagenoptionen. Mit Hilfe der Vorlagen Kollagen zu erstellen, wird damit zum Kinderspiel. Und das Beste: Photoscape ist kostenlos und ziemlich intuitiv. Also, wenn ihr gerne fotografiert und euer Leben einfacher machen wollt, dann solltet ihr die Software mal ausprobieren. Es gibt Windows und Mac Versionen (wobei mir scheint, dass die Windows Version mehr Möglichkeiten hat also die Basis-Mac-Version.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Photoscape Windows
Photoscape Mac

Journaling Café: Happiness

Schreibstube: Glück

 

Ola! Friends. After a hiatus from my little digiscrap corner (with a little excitement in between – this website got hacked and infected with a virus), I’m gonna try and get back to business again with you. Starting with a new journaling prompt, which this week is about happiness. Take a look at the prompts and see if they can inspire you to a new layout.
Ola! Freunde. Nach einer etwas längeren Abwesenheit von meiner kleinen Digiscrap Corner (mit ein wenig Aufregung dabei, da diese Webseite angegriffen und mit einem Virus infiziert wurde), bin ich nun endlich wieder zurück. Fangen wir einfach mit ein paar neuen Schreibideen an, die sich diese Woche ums Glücklichsein drehen. Seht euch mal die Vorschläge an und schaut mal, ob sie euch dazu inspirieren können, ein neues Layout zu erstellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Glück
1. Wie fühlst du dich, wenn andere glücklich sind?
2. Wie zeigen andere in deiner Familie ihr Glück?
3. Schreibe einen Dankesbrief an jemanden, der dich glücklich macht.
4. In welchen Situation erlebst du am ehesten Glücksgefühle?
5. Was am Juli (diesem Monat) macht dich glücklich?

 

And here’s the layout I created based on these prompts:
Und hier ist das Layout, dass ich auf die Vorschläge beruhend erstellt habe:

 

 

 

scrapbook layout, outdoor, farm, animal

Hiking in the Turtmann Valley – Day 2

Wandern im Turtmanntal – 2. Tag

 

|| Breakfast at the Turtmann Cabin
We woke up to a gorgeous morning. And since we’d only be returning to the car, we didn’t have to set out quite as early as the other hikers. We had breakfast in front of the cabin, surrounded by the beauty of the mountains. And we finally got the explanation for the thunderous sounds we’d been hearing on and off for a while. While breakfasting, we witnessed a huge chunk of the Turtmann glacier across from us break off. It was quite a sight and we were too fascinated watching than wanting to stop and grab cameras to capture something that would be over by the time we got ready to snap. And it was scary to think how much ice had just gone down the sheer rock face of that mountain across from us.

|| Frühstück auf der Turtmannhütte
Wir wachten auf zu einem wunderschönen Morgen. Und da wir heute nur zum Auto zurückkehren würden, mussten wir nicht ganz so früh raus, wie die anderen Wanderer. Wir frühstückten vor der Hütte, umgeben vom atemberaubenden Bergpanorama. Und wir bekamen auch endlich eine Erklärung für die donnernden Geräusche, die wir zuvor hin und wieder vernommen hatten: Beim Frühstück konnten wir beobachten, wie ein riesiger Brocken Eis vom Turtmanngletscher uns gegenüber abbrach. Es war ein beeindruckender Anblick, obwohl auch ein wenig erschreckend, zu sehen wie solch ein großes Stück vom Eis abbrach. Wir waren trotzdem so fasziniert, dass wir uns nicht die Zeit nahmen, nach unseren Kameras zu greifen, um einen Augenblick festzuhalten, der dann sowieso schon vorüber sein würde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Morning at the cabin Morgen auf der Hütte

Morning at the cabin
Morgen auf der Hütte

Turtmann cabin Turtmannhütte

Turtmann cabin
Turtmannhütte

Ready to move Bereit zum Aufbruch

Ready to move
Bereit zum Aufbruch

 

 

Panorama Trail Panoramaweg

Panorama Trail
Panoramaweg

 

|| Panorama Trail
After breakfast we set out again. Downhill things go much faster. But then we decided to take the panorama trail, which leads along the mountainside halfway up the slope. While the boys weren’t too thrilled at first (“Do we really have to go uphill again?” because of a small section – not even very steep – that takes the trail up a bit again), we all quickly realized that this trail was definitely worth choosing. There’s only a small ascend at the beginning and then the trail goes pretty much level for miles, while deep to one side you can see the valley and the beautiful mountain scenery all around. After passing right above a waterfall and filling our bottles at another spring, we followed the trail a little while longer until a sign told us to turn onto the meadow to our left.

|| Panoramaweg
Nach dem Frühstück gings für uns dann wieder los. Bergab geht’s so viel schneller. Aber dann entschlossen wir uns, den Panoramaweg zu nehmen, welcher sich auf halber Höhe an der Bergseite entlang zieht. Die Jungs waren anfangs zwar nicht sehr begeistert (“Müssen wir wirklich wieder bergauf laufen?” – da der Weg für eine kurze Strecke wieder ein wenig bergauf führt), aber wir erkannten dann ziemlich schnell, dass es sich definitiv lohnte, diesen Weg gewählt zu haben. Am Anfang geht’s nur einmal kurz wieder hoch und dann zieht sich der Weg so ziemlich eben das ganze lange Turtmanntal entlang. Tief unten kann man das Tal schön sehen und um uns herum liegt die herrlichste Gebirgslandschaft. Nachdem wir oberhalb eines Wasserfalls entlanggelaufen sind und unsere Flaschen an einer weiteren Quelle aufgefüllt haben, folgten wir dem Pfad ein bisschen weiter, bis ein Wegweiser anzeigte, dass wir auf den Grashang zu unserer linken abbiegen sollten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Descent Abstieg

Descent from Turtmann cabin
Abstieg von der Turtmannhütte

Panorama trail Panoramaweg

Panorama trail
Panoramaweg

Panorama trail Panoramaweg

Panorama trail
Panoramaweg

Panorama trail Panoramaweg

Panorama trail
Panoramaweg

 

 

 

|| Holustei Chapel
It was a steep descent, down the grassy slopes of the mountain side. Sheep and goats were feeding there and far below we could see the structure of the tiny Holustei Chapel. Of course, I hoped we’d be able to see inside the place. But once we got there, we quickly realized that wouldn’t happen. A flock of goats had taken position there and they were quite invasive. They wanted us to give them all our attention and didn’t want us to leave. When we finally managed to get away from them (we just started running down the trail), they came chasing after us, pushing us out of their way and then suddenly stopping right in front of us to block our path. We had to be quite cunning in order to outsmart those things to finally get away from them.

|| Holustei Kapelle
Steil hinab ging es über eine Bergwiese. Schafe und Ziegen grasten hier und tief unten konnten wir die winzige Holustei Kapelle auf halber Berghöhe ausmachen. Natürlich hoffte ich, dass wir mal in die Kapelle hineinschauen können würden. Aber als wir dort ankamen, wurden wir von einer Ziegenherde umzingelt, die uns sofort in Beschlag nahm. Sie wollten, dass wir ihnen all unsere Aufmerksamkeit gaben und wollten auch nicht, dass wir weiterzogen. Wir mussten ganz schön gewieft vorgehen, um ihnen zu entkommen. Doch kaum erkannten sie, dass wir den Berg weiter hinuntereilten, jagten sie uns nach, schubsten uns vom Weg, um dann genau vor uns anzuhalten und uns den Weg zu blockieren. Nur mit Mühe gelang es uns, ihnen ein Schnippchen zu schlagen, um sie endgültig loszuwerden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trail down to Holustei Chapel Weg hinunter zur Holustei Kapelle

Trail down to Holustei Chapel
Weg hinunter zur Holustei Kapelle

Holustei Chapel Holustei Kapelle

Holustei Chapel
Holustei Kapelle

Escaping the goats Den Ziegen entkommen

Escaping the goats
Den Ziegen entkommen

 

 

 

|| Rest by the Stream
At last, we reached the stream again, where we settled down for a little picnic and time to play. We took off our shoes to cool our feet in the ice cold water and spent a while just sitting around and enjoying the scenery. We still had a little bit of time until we needed to go back to the car. At last, however, it was time to move on. The trail lead us right back to the Jeep Road, and after a few minutes, the boys found the other little trail that leads past the canyon. And then it didn’t take us much longer to get back to the road where we’d parked the car. And though we’d never reached our intended goal – the summit of Barrhorn – and despite the fact that we’d been attacked by goats this morning, we all agreed that this trip was one of the better hikes we’d had.

|| Rast am Gebirgsbach
Endlich erreichten wir wieder den Gletscherbach und ließen uns dort für ein kleines Picknick nieder. Wir zogen uns die Schuhe aus, um die Füße im kalten Wasser abzukühlen, die Landschaft zu genießen, und die Jungs wollten den Bach erkunden. Wir hatten nämlich noch ein wenig Zeit, bis wir zum Auto zurückmussten. Schließlich aber war es Zeit, weiterzugehen. Der Pfad brachte uns zurück auf den Jeepweg, und nach kurzer Zeit fanden die Jungen den Schluchtweg wieder. Von dort dauerte es auch nicht mehr lange, bis wir zurück am Auto waren. Und obgleich wir unser gestecktes Ziel – den Gipfel des Barrhorn – nie erreicht hatten, waren wir alle einer Meinung, dass dies eine unserer besten Wanderungen gewesen war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rest by the stream Pause am Wildbach

Rest by the stream
Pause am Wildbach

Turtmann Valley Turtmanntal

Turtmann Valley
Turtmanntal

Canyon trail Schluchtweg

Canyon trail
Schluchtweg

Back again Zurück am Auto

Back again
Zurück am Auto

 

 

 

 

Overview of our trip Überblick über die Wanderung

Overview of our trip
Überblick über die Wanderung

 

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Description of our hike to Turtmann cabin HERE.
Beschreibung unserer Wanderung zur Turtmannhütte HIER.

Description of our attempt to summit Barrhorn HERE.
Beschreibung unseres Versuchs das Barrhorn zu erklimmen HIER.

Hiking in the Turtmann Valley – Attempting the Barrhorn Summit

Wandern im Turtmanntal – Versuchter Gipfelsturm aufs Barrhorn

 

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|| Gässi
Soon after lunch we set out again in an attempt to reach the summit of the Barrhorn (3610 m / 11.843 ft). We walk past meadows full of edelweiss and soon reach the most challenging part of our hike: Gässi (T3+). To scale Gässi, we have to cross a very steep and slippery slope full of loose rubble, and then get into the rock face. Fortunately, the trail is secured by ropes and iron steps bolted into the rock. While the task looks rather daunting from below for inexperienced climbers, once in the rocks, we notice the task is doable and the challenge not as grand. Within minutes we make it through the sheer rock face of Gässi and soon continue on in more accessible terrain.

||Das Gässi
Gleich nach dem Mittagessen geht’s weiter für uns, da wir irgendwie immer noch hoffen, dass Barrhorn (3610 m) zu erreichen. Wir wandern an Alpwiesen voller Edelweiss vorbei und erreichen bald den herausforderndsten Teil unserer Wanderung: das Gässi (T3+). Um das Gässi zu passieren, müssen wir zunächst eine steile Geröllhalde überwinden, die voller loser Steine und daher recht rutschig ist, um uns dann einer Felswand ausgesetzt zu sehen. Zum Glück ist der Pfad mit Kabeln und Eisenbügeln gesichert. Und während die Aufgabe für unerfahrene Kletterer von unten noch recht unüberwindlich erscheint, erkennen wir schnell, als wir uns in der Felswand befinden, dass die Herausforderung relativ problemlos zu meistern ist. Innerhalb weniger Minuten sind wir die Felswand durchstiegen und bewegen uns nun wieder in gängigem Terrain.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Moving on from Turtmann cabin Weiter gehts von der Turtmannhütte

Moving on from Turtmann cabin
Weiter gehts von der Turtmannhütte

Climbing "Gässi" Durchs "Gässi"

Climbing “Gässi”
Durchs “Gässi”

 

 

|| Turning Point
We continue on for another while, but already we can feel the lack of oxygen in the thinning air. It’s the boys, who – already knowing we won’t be able to make it all the way up to the peak – suggest we call it a day at some point. Though we’re sad that we’re not going to reach our day’s intended destination, we’re also glad not having to continue up steep and rocky trails. The scenery has changed markedly. Where a short while ago there still were Alpine meadows, now we’re completely surrounded by rocks and ice. We decide to stick around here for a while as there’s still time in the afternoon and the boys head off to play in this huge playground of rocks and slopes. My friend and I sit down for a little picnic and chat while we enjoy the afternoon sun that has finally come out and in surroundings as breathtaking as ours, we’re soon consoled for not being able to make the summit. We just had too much fun along the way already to regret much. From our viewpoint we can see several glaciers, a small glacial lake and the peaks of some of Switzerland’s mightiest mountains.

|| Wendepunkt
Wir setzen unseren Weg noch eine Weile fort, aber wir können bereits den Mangel an Sauerstoff in der dünner werdenden Luft spüren. Es sind die Jungs, die – wohlwissend, dass wir den Gipfel heute nicht mehr erreichen werden – vorschlagen, umzukehren. Obwohl wir ein wenig enttäuscht sind, unser gesetztes Ziel heute nicht mehr erreichen zu können, sind wir auch froh, nicht weiter über steile, felsige Bergpfade aufsteigen zu müssen. Die Landschaft um uns hat sich ja deutlich verändert. Wo uns vor kurzem noch hochalpine Wiesen umgaben, gibt es jetzt nur noch Fels und Eis um uns herum. Wir beschließen, uns hier eine Weile niederzulassen, da es noch nicht sehr spät am Nachmittag ist und die Jungs ziehen los, um sich auf diesem Spielplatz aus Felsen und Berghängen zu vergnügen. Meine Freundin und ich lassen uns nieder zu einem kleinen Picknick und Geplauder und genießen die Sonne, die nun auch endlich durchgekommen ist. Und in einer solch atemberaubenden Umgebung wie unserer, sind wir auch schnell wieder darüber hinweg getröstet, dass wir nicht den Gipfel erreichen werden. Wir hatten halt einfach zu viel Spass bis hierher, um viel zu bereuen. Von unserem Standpunkt aus sehen wir mehrere Gletscher, einen kleinen Gletschersee, und die Gipfel von einigen der mächtigsten Berge der Schweiz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Past the "Gässi" Hinterm "Gässi"

Past the “Gässi”
Hinterm “Gässi”

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The best playground ever Der beste Spielplatz

The best playground ever
Der beste Spielplatz

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Back down the "Gässi" Zurück das "Gässi" hinab

Back down the “Gässi”
Zurück das “Gässi” hinab

 

 

 

|| Turtmann Cabin
After an hour or two just hanging out in the higher ranges, we decide to return to the cabin. Going downhill, we move much faster and soon reach Gässi again. This time it’s quite obvious that crossing the rock face is actually much easier than getting across the steep slope of scree where we slip and slide downhill more than anything. My friend, who is much more daring than I when it comes to outdoor stuff, expresses her relief when we finally reach the flatter part of the trail. At a little mountain spring, we stop again to fill our bottles and our tummies with fresh water right out of the mountain, and then the cabin is already in our view, waiting for us to enjoy a quiet evening in the mountains. We spend the rest of the day sitting around outside and enjoying the scenery (us girls) and building rock towers (the boys). And when a storm passes over us some time later in the evening, we sit in the cabin’s dining room and play a couple games of Memory (there’s always books and games in Swiss mountain cabins). At last, we’re tired enough to head to bed, a cozy cove right under the roof that has room for four beds – secluded from the other hikers who sleep in a large dorm below. Pretty perfect, I’d say. Another plus: The cabin has one of the best washrooms I’ve seen in a mountain cabin so far. Usually, you get outhouses, but this one actually has a washroom, though the water still is glacially cold!

|| Die Turtmannhütte
Nach ein zwei Stunden in den höheren Lagen entschließen wir uns, zur Hütte zurückzukehren. Bergab geht’s viel schneller und bald sind wir schon wieder am Gässi. Diesmal wird klar, dass es viel einfacher ist, die Felswand zu durchsteigen, als die steile Geröllhalde zu passieren. Wir schlittern mehr als alles andere und meine Freundin, die sich in solchem Terrain normalerweise viel mehr zutraut als ich, gesteht am Ende, dass sie froh ist, als der Hang hinter uns liegt. An einer kleinen Quelle machen wir nochmals halt, um unsere Flaschen und Mägen mit frischem Gebirgswasser aufzufüllen, und dann liegt auch schon wieder die Berghütte in Sichtweite vor uns. Wir verbringen den Rest des Tages damit, das Panorama um die Berghütte zu genießen (wir Mädels) oder Steintürme zu bauen (die Jungs). Und als es später noch gewittert, ziehen wir uns in die Gaststube zurück, wo wir Memory spielen (in Schweizer Berghütten gibt es immer Spiele und Bücher). Am Ende sind wir so müde, dass wir uns in unsere gemütliche Kammer unter dem Dach verziehen. Hier hat es gerade Platz für vier Betten und wir sind ein wenig abgeschirmt vom großen Schlafraum unter uns. Ziemlich perfekt für unsere Bedürfnisse. Noch ein Plus: Das Bad ist eines der besten, das ich in einer Berghütte bislang erlebt habe. Normalerweise gibts hier oben nur Plumpsklos und einen Brunnen draußen, aber diesmal haben wir einen richtigen Waschraum. Nur das Wasser ist wie immer eiskalt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gässi

Gässi

Turtmann cabin Turtmannhütte

Turtmann cabin
Turtmannhütte

Turtmannhütte

Turtmannhütte

Turtmann Glacier Turtmanngletscher

Turtmann Glacier
Turtmanngletscher

 

 

 

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Read a description of our hike up to Turtmann cabin HERE.
Eine Beschreibung unserer Wanderung zur Turtmannhütte findet ihr HIER.

Read on about Day 2 of our hike HERE.
Einen Bericht über Tag 2 unserer Wanderung findet ihr HIER.

Turtmann Hike – Day 2

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Hiking Up the Turtmann Valley – Destination Turtmann Cabin

Wandern im Turtmanntal – Aufstieg zur Turtmannhütte

 

I’m back on the road again. This time I packed a friend, my nephew and a buddy of his to go hiking in Turtmann Valley in Switzerland. The goal was to hike up the highest “hikeable” summit in Switzerland (“hikeable”, meaning you don’t need any extra equipment as is the case when climbing is involved). It’s always a strange feeling, choosing a hiking tour from internet sources, and I always wonder, “Will I, or my companions, be disappointed by this trip, or will it be able to compare to my previous hikes?” (which have all been pretty breathtaking so far). But then, hiking in Switzerland, I guess, you can’t be disappointed. At least I haven’t been yet. And if you’re someone who loves alpine hiking, I can totally recommend this tour to you.

Ich bin mal wieder unterwegs. Diesmal habe ich mir eine Freundin geschnappt, und auch meinen Neffen und einen Kumpel von ihm und wir sind ins Turtmanntal in der Schweiz. Unser Ziel war, den höchsten Wandergipfel der Schweiz zu erklimmen (Wandergipfel, d.h. man kann ihn bewandern und braucht keine extra Ausrüstung wie es z.B. Kletterer benötigen). Für mich ist es immer eine gewisse Unsicherheit, eine Wanderstrecke aus dem Internet herauszusuchen, da ich mich immer frage: “Werden ich oder meine Begleiter von dieser ausgesuchten Route enttäuscht werden oder wird diese Strecke mit meinen früheren Wanderungen mithalten können?” (die bislang alle ziemlich atemberaubend waren). Aber dann, ich vermute, wenn’s ums Wandern in der Schweiz geht, kann man eigentlich kaum enttäuscht werden. Zumindest habe ich diese Erfahrung noch nicht gemacht. Und falls jemand unter euch Alpines Wandern mag, dann kann ich euch die Tour nur empfehlen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tiny mountain road up to Turtmann Valley  Schmale Bergstraße hoch ins Turtmanntal

Tiny mountain road up to Turtmann Valley
Schmale Bergstraße hoch ins Turtmanntal

 

|| The Starting Point
The hike begins in the lovely, yet very remote valley of Turtmann in Valais, Switzerland. Turtmann Valley is a high valley, adjacent to the Matter Valley which probably is most famous for it’s access to Zermatt and the Matterhorn, one of Switzerland’s greatest landmarks. You access the Turtmann Valley via a tiny road from the small town of Turtmann (at the bottom of the main Valais Valley). Up a steep climb past the little mountain hamlets of Unterems, Oberems, and Ergisch, the road finally leads deep into the Turtmann Valley. It’s a 20 km (12 mi) drive from Turtmann all the way to the hamlet of Sänntum/Gruben (toward the far end of the valley), which is nothing more than a cluster of scattered small lodges used only in summer when the valley is accessible. The good news is, even though the road is tiny, there’s lots of space at the shoulder of the road to park a car. So, we drive as far into the valley as we can and then park the car at the side of the road.

|| Der Ausgangspunkt
Die Wanderung beginnt im lieblichen aber sehr abgelegenen Turtmanntal im Wallis, Schweiz. Das Turtmanntal ist ein Hochtal, das neben dem Mattertal liegt, welches wohl am berühmtesten durch Zermatt und das Matterhorn ist, eines der Wahrzeichen der Schweiz. Die Zufahrt ins Turtmanntal erfolgt von dem kleinen Ort Turtmann am Grund des Walliser Haupttales. Über die abgelegenen Bergdörfer Unterems, Oberems und Ergisch, geht die winzige Straße steil hinauf ins Turtmanntal. Von Turtmann zum kleinen Weiler Sänntum/Gruben (im hinteren Teil des Tals), welches nicht mehr als eine Ansammlung kleiner verstreuter Chalets ist, die nur im Sommer zugänglich sind, fährt man 20 km. Die gute Nachricht ist, auch wenn die Straße winzig ist, gibt es im hinteren Teil an der Seite viel Platz, um ein Auto abstellen zu können. Also fahren wir so tief ins Tal wie es geht und parken das Auto dann am Straßenrand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Parking at the side of the road (back corner of Turtmann Valley) Parken am Straßenrand (hinteres Ende des Turtmanntals)

Parking at the side of the road (back corner of Turtmann Valley)
Parken am Straßenrand (hinteres Ende des Turtmanntals)

 

 

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|| Taking the Canyon Trail
We follow the main road for just a few minutes until before a bridge a sign leads us onto a nature trail and straight into the woods. For some time the trail leads us up through wooded terrain until we reach the canyon. Holding on to chains and ropes that have been installed here for our security, we claw our way past the rocks that go straight up to our left and straight down to our right. Once we’ve passed this narrowest section, however, we are rewarded by a great view over the canyon. And though the canyon section of the trail might be considered challenging for some hikers (T3), we had no trouble here. After the canyon, we follow the trail for only a short while through rather easy terrain, across a natural bridge formed by a rock over the same stream that goes through the canyon until we meet up with the Jeep Road again, which had been the starting point of our hike. Overall, this has been a fun section to hike, with some highlights along the way (canyon, natural bridge).

|| Der Schluchtweg
Wir folgen der Straße nur für ein paar Minuten bis vor der Brücke uns ein Wegweiser auf den Naturpfad (Schluchtweg) bringt, der uns direkt in die Wälder führt. Für einige Zeit geht es hinauf durch den Wald, bis wir die Schlucht erreichen. Gesichert am Kabel können wir dieses enge und steile Wegstück entlang der Felsen (T3) direkt an der Schlucht vorbei problemlos meistern und werden danach mit einem tollen Blick in die Schlucht belohnt. Nach der Schlucht folgen wir dem Pfad noch ein kurzes Stück durch einfaches Terrain, über eine Naturbrücke aus Felgestein, die denselben Bach kreuzt, der schon durch die Klamm rauscht, und treffen bald danach wieder auf den Jeepweg, auf dem unsere Wanderung zunächst angefangen hatte. Insgesamt war dieser Teil ein toller Einstieg in die Wanderung, die bereits ein paar Höhepunkte aufzuweisen hatten (Schlucht, Naturbrücke).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Starting out Die Wanderung beginnt

Starting out
Die Wanderung beginnt

Through the forest Durch den Wald

Through the forest
Durch den Wald

Some steep sections already Ein paar steile Anstiege

Some steep sections already
Ein paar steile Anstiege

Canyon trail Schluchtweg

Canyon trail
Schluchtweg

Past the canyon Hinter der Schlucht

Past the canyon
Hinter der Schlucht

Bottom: natural bridge (water rushes past far below) Unten: Naturbrücke (tief unten rauscht das Wasser vorbei)

Bottom: natural bridge (water rushes past far below)
Unten: Naturbrücke (tief unten rauscht das Wasser vorbei)

 

 

 

 

|| Water Reservoir
Following the Jeep Road will probably be the easiest part of our hike. The road winds up the mountainside on one side of the valley, until it reaches the first of two water reservoirs. Fun part: the valley to our left is used by farmers as pasture for their flocks of sheep and goats and you can actually observe two sheepdog at work to protect their charges. They bark at us all the way from the other side of the valley (which really isn’t far in this very back corner of the valley). As we approach the first water reservoir, contained by a pretty impressive dam, the surrounding mountains begin to encroach on us. Rather than continuing on the easy Jeep Road, we find a trail that leads across the dam and then along the left side of the reservoir. Soon we come across the broad stream which we have to cross jumping from rock to rock and then the trail begins to turn steep again, toward the mountain cabin.

|| Stausee
Dem Jeepweg zu folgen wird wohl der einfachste Teil unserer Wanderung sein. Die Straße windet sich am Berghang entlang bis man den Stausee erreicht, den ersten von zwei Seen. Höhepunkt hier: Das Tal zu unserer Linken wird von Bauern zum Beweiden ihrer Schaf- und Ziegenherden verwendet und man kann sogar zwei Hütehunde bei der Arbeit beobachten. Sie knurren und bellen uns den ganzen Weg von der anderen Talseite an (welches hier nur noch klein und eng ist). Während wir den Stausee erreichen, bemerken wir auch, dass die mächtigen Berge um uns merklich näher gerückt sind. Anstatt dem Jeepweg weiterzufolgen, finden wir den Pfad, der direkt über den Staudamm führt und folgen ihm an der rechten Seite des Sees entlang. Bald schon erreichen wir einen breiten Wildbach, den es ohne Brücke zu kreuzen gilt, aber zum Glück gibt es hier so viele Steine, dass wir alle trockenen Fußes auf die andere Seite gelangen. Nun wird der Pfad langsam wieder steiler, der uns zur Turtmannhütte bringen soll.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jeep Road to the water reservoir Jeepweg zum Stausee

Jeep Road to the water reservoir
Jeepweg zum Stausee

Water reservoir, Jeep Road & first glimpse of the Turtmann cabin Stausee, Jeepweg, und erster Blick auf die Turtmannhütte

Water reservoir, Jeep Road & first glimpse of the Turtmann cabin (u.l. center)
Stausee, Jeepweg, und erster Blick auf die Turtmannhütte (Bild l.o. mitte)

Alongside the water reservoir Entlang des Stausees

Alongside the water reservoir
Entlang des Stausees

Crossing the stream Querung des Wildbaches

Crossing the stream
Querung des Wildbaches

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|| Turtmann Cabin
High up on a rocky ledge in front of us, we can see the tiny mountain cabin from a distance. But we still have a couple of hours of hiking along a steep trail until we finally reach the first destination of our day. Small damper upon arrival: The cabin’s caretakers don’t really want to lodge us, unless we also pay for two meals (which none of us have planned for in our budget, and Swiss mountain boarding can be very pricey, considering the effort it takes to get all the food and stuff up into a remote mountain cabin). After some discussing and begging, however, we can persuade the caretaker to make an exception and grudgingly, she accepts that we’ll stay for the night. We stop for a short lunch break, and repack our backpacks, leaving everything behind at the mountain cabin that we might not really need for the next part of the hike. Unfortunately, it’s past noon already, making it rather improbable for us to reach the Barrhorn summit and still get back to the cabin within daylight hours. So, we decide to see how far we can get and head out to the most challenging part of our hike.

|| Turtmannhütte
Hoch auf einem Felsplateau gelegen können wir schon vor uns die winzige Turtmannhütte in der Ferne erkennen. Aber vor uns liegen immer noch ein paar Stunden Wanderung entlang des nun sehr steilen Pfades, bevor wir unser erstes Etappenziel des Tages erreichen. Kleiner Dämpfer bei der Ankunft: Die Hüttenwartin möchte uns nicht für die Nacht aufnehmen, wenn wir nicht auch die beiden Mahlzeiten mitbezahlen (die wir in unserem Budget aber nicht eingeplant haben, und Schweizer Berghütten können sehr kostspielig sein, wenn man bedenkt, dass alles mühsam in die abgelegenen Hütten geschafft werden muss). Nachdem wir eine Weile diskutiert und gebettelt haben, gibt die Hüttenwartin widerwillig nach und macht für uns eine Ausnahme. Wir dürfen die Nacht also bleiben. Wir legen eine kurze Pause zum Vespern ein, dann packen wir unsere Rucksäcke um, um nur das nötigste für die nächste Etappe unserer Wanderung mitzunehmen. Alles andere lassen wir auf der Hütte zurück. Leider ist es inzwischen schon nach Mittag, was es eher unwahrscheinlich macht, dass wir den Gipfel des Barrhorns noch erreichen und bei Tageslicht noch zur Hütte zurückkehren werden können. Also entschließen wir uns, zu sehen, wie weit wir es schaffen und machen uns auf zum herausforderndsten Teil der Wanderung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Steep climb up to Turtmann cabin Steiler Anstieg zur Turtmannhütte

Steep climb up to Turtmann cabin
Steiler Anstieg zur Turtmannhütte

Almost at the cabin Kurz vor der Hütte

Almost at the cabin
Kurz vor der Hütte

 

Turtmann cabin Turtmannhütte

Turtmann cabin
Turtmannhütte

 

 

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Read on about our attempt to summit the Barrhorn (starting from Turtmann cabin) HERE.
HIER könnt ihr weiterlesen über unseren Versuch, den Gipfel des Barrhorns zu erreichen.

Turtmann Hike – Day 1

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A Summer Garden

Ein Sommergarten

 

For those of you who love gardens, I went back to my sister’s garden for another little stroll. And now’s the perfect time to share the photos I took with you:

Für die Gartenliebhaber unter euch: Ich bin in den Garten meiner Schwester zurückgekehrt, um dort ein wenig zu verweilen. Und nun ist der Zeitpunkt gekommen, die Bilder mit euch zu teilen: